Low-Carb-Zucchiniboden-Pizza mit Thunfisch und Oliven
Wenn du abends Lust auf Pizza hast, aber auf einen Boden aus Brot, Nudeln, Reis oder Kartoffeln verzichten möchtest, ist diese Variante mit Zucchini eine passende Idee. Geraspelte Zucchini, Eier, gemahlene Mandeln und Parmesan ergeben eine herzhafte Basis, die in der runden Auflaufform gebacken wird.
Tomatensoße mit Oregano, Thunfisch, Mozzarella und grüne Oliven bringen den vertrauten Pizzageschmack auf den Boden. Entscheidend für eine gute Konsistenz ist, die Zucchiniraspel sorgfältig auszudrücken und die Beläge anschließend dünn und gleichmäßig zu verteilen.
Warum der Zucchiniboden gründlich ausgedrückt werden muss
Zucchini bringen viel Feuchtigkeit mit. Bleibt sie in den Raspeln, kann die Bodenmasse weich werden und beim Backen schlechter stocken. Gib die grob geriebene Zucchini deshalb portionsweise in ein sauberes Küchentuch und drücke sie kräftig aus. Achte darauf, dass auch aus der Mitte der Raspel Flüssigkeit entweicht.
Vermengst du die trockeneren Raspel mit Eiern, gemahlenen Mandeln und fein geriebenem Parmesan, lässt sich die Masse besser in der Form verteilen. Die Eier verbinden die Zutaten beim Backen; Mandeln und Parmesan geben der Zucchini eine herzhafte Grundlage. Salz und Pfeffer würzen den Boden, ohne die späteren Beläge zu überdecken.
So bekommt der Boden Halt und gebräunte Ränder
Fette die runde Auflaufform mit Olivenöl ein, damit sich der Boden nach dem Backen leichter lösen lässt. Verteile die Zucchinimasse bis an den Rand und drücke sie gleichmäßig fest. Eine gleichmäßige Schicht hilft dabei, dass der Boden durchgehend stockt und nicht an manchen Stellen dick und weich bleibt.
Lass den Boden zunächst allein backen. Er ist bereit für den Belag, wenn die Masse gestockt ist und die Ränder goldbraun werden. Diese sichtbaren Merkmale sind hilfreicher als eine Vermutung über die genaue Dauer, denn Ofen und Form können das Ergebnis beeinflussen. Der Boden soll genug Stabilität haben, um Tomatensoße und Belag zu tragen.

Belag dünn halten, damit die Pizza nicht aufweicht
Rühre Oregano unter die passierten Tomaten und verstreiche die Soße nur dünn auf dem vorgebackenen Boden. Eine dicke Schicht bringt zusätzliche Flüssigkeit in die Form. Verteile den abgetropften Thunfisch darüber, streue den geriebenen Mozzarella auf und gib die grünen Olivenscheiben zuletzt dazu. So liegen die Zutaten gleichmäßig, ohne einzelne Stellen unnötig zu beschweren.
Beim zweiten Backen soll der Käse schmelzen und die Ränder kräftig bräunen. Nimm die Pizza nicht allein nach dem Aussehen des Käses aus dem Ofen: Auch die Ränder geben einen Hinweis darauf, ob der Boden weiter gebacken ist. Lass die Pizza anschließend in der Form ruhen, bevor du sie anschneidest. So kann sich der Boden setzen und bleibt beim Teilen eher zusammen.
Typische Probleme beim Backen vermeiden
Ist der Boden nach dem Vorbacken noch sehr weich, steckt häufig zu viel Feuchtigkeit in der Zucchini oder die Masse wurde nicht gleichmäßig angedrückt. Beim nächsten Schritt hilft gründliches Ausdrücken, und schon beim Verteilen lohnt sich ein Blick auf die Schichtdicke. Drücke die Masse fest, ohne sie an einer Stelle aufzuhäufen.
Wirkt die Pizza nach dem Belegen nass, kann zu viel Tomatensoße die Ursache sein. Verstreiche sie dünn und achte darauf, dass der Thunfisch abgetropft ist. Die Ruhezeit in der Form gehört ebenfalls zur Konsistenz: Schneidest du direkt an, kann der Boden leichter auseinanderfallen.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich, dass der Zucchiniboden bereit für den Belag ist?
Die Masse sollte gestockt sein und die Ränder sollten goldbraun aussehen. Der Boden darf beim Belegen nicht mehr flüssig wirken. Verteile die Tomatensoße erst dann dünn darauf, damit der Boden nicht unnötig Feuchtigkeit aufnimmt.
Warum wird mein Zucchiniboden weich?
Meist steckt noch zu viel Flüssigkeit in den Zucchiniraspeln oder die Masse ist ungleichmäßig dick. Drücke die Raspel portionsweise kräftig im Küchentuch aus und verteile die Masse anschließend gleichmäßig in der Form.
Warum soll die Pizza vor dem Anschneiden ruhen?
Nach dem Backen kann sich der Boden in der Form setzen. Schneidest du ihn sofort an, ist er empfindlicher und kann leichter auseinanderfallen. Warte daher die in der Rezeptkarte angegebene Ruhezeit ab.
Low-Carb-Zucchiniboden-Pizza mit Thunfisch und Oliven
Gang: HauptgerichtKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach4
Portionen20
Minuten37
Minuten410
kcal1
Stunde2
MinutenGeraspelte Zucchini, Eier, gemahlene Mandeln und Parmesan bilden den Boden für eine Pizza mit Tomatensoße, Thunfisch, Mozzarella und grünen Oliven. Sie wird in einer runden Auflaufform gebacken.
Zutaten
- Zucchiniboden
700 g Zucchini
2 Eier
70 g gemahlene Mandeln
60 g fein geriebener Parmesan
1 EL Olivenöl für die Form
½ TL Salz
2 Prisen Pfeffer
- Belag
100 g passierte Tomaten
1 TL getrockneter Oregano
150 g Thunfisch, abgetropft
125 g geriebener Mozzarella
60 g grüne Oliven, in Scheiben
Zubereitung
- Zucchiniboden
- Den Backofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine runde Auflaufform mit etwa 26 cm Durchmesser mit Olivenöl einfetten.
- Die Zucchini grob raspeln und in einem sauberen Küchentuch portionsweise kräftig ausdrücken. Die Raspel mit Eiern, gemahlenen Mandeln, Parmesan, Salz und Pfeffer vermengen.
- Die Zucchinimasse gleichmäßig in der Form verteilen und fest andrücken. Auf mittlerer Schiene 25 Minuten backen, bis der Boden gestockt ist und die Ränder goldbraun werden.
- Belag
- Passierte Tomaten mit Oregano verrühren und dünn auf dem vorgebackenen Boden verstreichen. Den abgetropften Thunfisch darauf verteilen, mit Mozzarella bestreuen und die Olivenscheiben darübergeben.
- Die Pizza weitere 12 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen ist und die Ränder kräftig gebräunt sind. Vor dem Anschneiden 5 Minuten in der Form ruhen lassen.
Hinweise
- Die Zucchini gründlich ausdrücken: Je weniger Flüssigkeit in die Masse gelangt, desto fester wird der vorgebackene Boden.








